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24. Neustädter Kita-Fachtagung WS 4
Anmeldung auf Warteliste
| Kursnr. | 261PF0043 |
| Datum | Mi. 22.04.2026 - Mi. 22.04.2026 |
| Beginn | 09:00 - 15:45 Uhr |
| Dauer | 1 U-Tag |
| UE | 8 |
| Kursort | Neustadt; VHS (am Schloss Landestrost), OG 03 |
| Gebühr | 115,00 € |
| Teilnehmer | 15 - 23 |
Kursbeschreibung
24. Neustädter Kita-Fachtagung: "Stark im Wandel: Pädagogische Antworten auf aktuelle Herausforderungen"
In Kooperation mit der Regionalen Transferstelle Mitte des nifbe e. V.
Tagungsablauf
ab 09:00 Uhr Anmeldung
09:30 Uhr Begrüßung im großen Saal
09:45 Uhr Vortrag (Dr. Andrea Tures)
10:45 Uhr Pause/Informationsstände
11:30 Uhr Workshops (6 Workshops parallel)
12:45 Uhr Mittagspause
13:45 Uhr Weiterführung der Workshops
15:45 Uhr Ausgabe der Teilnahmebescheinigungen und Tagungsende
Vortrag: "Schwierige Kinder gibt es nicht? Herausforderndem Verhalten professionell begegnen" (Dr. Andrea Tures)
Aggressiv, überdreht, unkooperativ? Der Vortrag von Dr. Andrea Tures thematisiert Verhaltensweisen von Kindern und pädagogische Situationen, die pädagogischen Fachkräfte in Krippen, Kitas, Grundschulen und anderen Bildungssettings stark herausfordern bzw. sogar überfordern können. Dabei wird ein Perspektivwechsel vorgenommen - weg von den als defizitär und problematisch gelabelten Kindern - hin zu den herausgeforderten Erwachsenen und ihren pädagogischen Handlungsmöglichkeiten.
Hierbei stehen zwei Zielsetzungen im Vordergrund: Zum einen im Sinne des Kindeswohls zu handeln und für alle Kinder ein entwicklungsförderliches Umfeld im pädagogischen Alltag zu schaffen und zum anderen die herausgeforderten pädagogischen Fachkräfte zu entlasten und ihnen systematische, fachliche Strategien für die Ursachenanalyse und den Umgang mit als herausfordernd wahrgenommenen kindlichen Verhaltensweisen an die Hand zu geben.
Workshop 4: "Die Eltern sind okay! Was brauche ich, um sie anzunehmen?" (Barbara Leitner)
Eine gute Zusammenarbeit zwischen den pädagogischen Fachkräften und den Eltern ist die Voraussetzung dafür, dass sich die Kinder in der Kita auf die Bildungs- und Lernprozesse frei einlassen und entfalten können. Dabei fühlen sich Erzieher*innen durch die Andersartigkeit der Mütter und Väter oft herausgefordert und meinen, auch diese erziehen zu müssen oder umgekehrt wenden sich Eltern mit Forderungen an die Kita als Dienstleister, ohne die Fachkräfte als Partner*innen wertzuschätzen. In diesem Workshop werden die verschiedenen Anforderungen und Erwartungen an pädagogisches Handeln von Fachkräften und Eltern erörtert sowie geklärt und geübt, was die Profis brauchen, um allen Eltern, so verschieden sie auch sind, wertschätzend begegnen zu können, sie als Experten ihrer Kinder zu akzeptieren und mit ihnen eine für das Kind unterstützende Zusammenarbeit zu gestalten. Es gehen kurze Inputs und Einzel- und Gruppenarbeiten in verschiedenen Konstellationen, Fallarbeit, Rollenspiele, Meditationen und auch Mediationen ineinander über.
Referentinnen
Barbara Leitner ist CNVC zertifizierte GFK-Trainerin, Prozessbegleiterin, Coach (NLP-Master), in Ausbildung in Somatic Experiencing, Basiskonzept zur Traumaheilung (3. Jahr), Fachbuchautorin ("GFK in der Kita" sowie "Wege zu mehr Gewaltfreiheit")
Dr. Andrea Tures lehrt und forscht seit April 2015 am Institut für Kindheits- und Schulpädagogik an der Justus-Liebig-Universität Gießen und beschäftigt sich mit kindlicher Entwicklung, frühpädagogischer Qualität und Inklusion. Sie leitet den Masterstudiengang "Inklusive Pädagogik und Elementarbildung" und gründete 2024 die Arbeitsgruppe "Neurodiversität, Neurodivergenz und neuroaffirmative Kindheitspädagogik" an der Universität Gießen.
Anmeldung
Bitte melden Sie sich für einen Workshop mit der entsprechenden Nummer an und geben Sie auch Ihren Zweitwunsch an!
Stornierungsbedingungen
Bei der Kita-Fachtagung ist eine Abmeldung nur bis fünf Wochen vor Beginn möglich!
OG 01, Kitaraum
Schlossstr. 131535 Neustadt a. Rbge.
Barbara Leitner
Diplom-Journalistin, Coach (NLP-Master), CNVC zertifizierte GFK-Trainerin, Prozessbegleiterin, Fachbuchautorin , in Ausbildung in Somatic Experiencing, Basiskonzept zur Traumaheilung (3. Jahr)
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Sprachen
Die zunehmende Internationalisierung von Wirtschaft und Kultur, wachsende Mobilität in Europa und verstärkte Migrationsbewegungen erfordern immer bessere Sprachkenntnisse und interkulturelle Kompetenzen. Herkunftssprachliche und fremdsprachliche Kompetenz gehören zu den vom Europarat empfohlenen Schlüsselkompetenzen des lebensbegleitenden Lernens. Sie sind wichtig für das Zusammenwachsen Europas und unverzichtbarer Bestandteil erfolgreicher Biografien. Sprachkompetenz ermöglicht das Verfolgen beruflicher Ziele, vermitteln interkulturelles Grundverständnis und fördern Offenheit für andere Kulturen. Sie sind ein Schlüssel der Integration und notwendige Bedingung für die Eingliederung in Schule, Ausbildung, Beruf und Gesellschaft. Integration zu befördern ist zentraler Bestandteil des gesellschaftlichen Auftrags der Volkshochschule. Zur europaweiten Vergleichbarkeit der Sprachkenntnisse setzen die VHS dabei den Gemeinsamen Europäischen Referenzrahmen für Sprachen (GER) in Kursplanung, Sprachberatung und Unterricht ein. Der GER beschreibt die Sprachkompetenz in sechs verschiedenen Niveaustufen und steht für einen kommunikations- und handlungsorientierten Sprachunterricht.
