Kapitalismuskritik verstehen und hinterfragen
Anmeldung möglich
| Kursnr. | 262LE4500 |
| Datum | Mo. 21.09.2026 - Mo. 16.11.2026 |
| Beginn | 18:30 - 20:00 Uhr |
| Dauer | 1 U-Tag |
| UE | 2 |
| Kursort | Online |
| Gebühr | 10,00 € |
| Teilnehmer | 0 - 15 |
Kursbeschreibung
Was prägt unser heutiges Wirtschafts- und Gesellschaftssystem und warum steht es immer wieder in der Kritik?
Seit seinen Anfängen begleitet den Kapitalismus eine Vielzahl von Deutungen und Gegenbewegungen: von moralischer Empörung über soziale Ungleichheit bis zu grundlegenden Fragen nach Macht, Eigentum und Gerechtigkeit. Kapitalismuskritik ist so alt wie das System selbst - und zugleich hochaktuell in Zeiten von Klimakrise, Digitalisierung und globaler Ungleichheit.
In dieser Veranstaltung wird der Entwicklung dieser Kritik nachgegangen:
- Wie wurde der Kapitalismus seit der Industrialisierung beurteilt - von Marx über Keynes und der Frankfurter Schule bis zu heutigen Stimmen aus Ökologie, Feminismus und Postwachstumsbewegung?
- Welche Krisen und gesellschaftlichen Umbrüche haben sie geprägt, und welche Alternativen oder Reformideen wurden daraus entwickelt?
Zugleich wird gefragt:
- Warum polarisiert Kapitalismuskritik bis heute?
- Wie verändern sich Argumente, wenn ökologische Grenzen, soziale Spaltung und politische Instabilität stärker ins Bewusstsein rücken?
- Und was bedeutet all das für unser eigenes Verständnis von Arbeit, Konsum und Wohlstand?
In Gesprächen, kurzen Inputs und Textbeispielen wird die Vielschichtigkeit kapitalismuskritischer Perspektiven reflektiert - von theoretischer Analyse bis persönlicher Haltung.
Ziel ist es, historische Linien und aktuelle Argumente der Kapitalismuskritik kennenzulernen, deren Motive zu verstehen und eigene Positionen differenzierter zu entwickeln.
Vorkenntnisse sind nicht erforderlich - Neugier auf gesellschaftliche Fragen genügt.
Für diesen Kurs sind keine Termine vorhanden.
